Am Ende dieses Jahres, kann ich nicht in die Lobhpreisungen, für das vergehende Jahr miteinstimmen.

Denn dieses Jahr war für mich ein Jahr des Lernens der Leere und der Orientierungslosigkeit. Es war hart unbequem und kräftezehrend.

Auch ich habe wie an jedem Jahresende mich hingesetzt und Bilanz gezogen, und ja ich habe auch einige die Goldkörner entdeckt und herausgefiltert und sie mir notiert, aber das ändert nichts an der Grundstimmung  dieses  vergehenden Jahres.

Für mich geht ein Jahr zu Ende dem ich bestimmt nicht nachtrauern werde. Dieses Jahr  hat mich mit Themen konfrontiert die alles andere als angenehm waren.

Es war ein Jahr indem ich massiv mit meinen Ängsten konfrontiert wurde. Ich war Teilweise nur noch Fähig zu arbeiten und zu schlafen, ich fühlte mich wie ein Roboter. Ich verlor immer wieder meine Verbindung zum grossen Ganzen und zweifelte Zeitweise sogar nicht nur an der Welt, sondern auch an meiner geistigen Führung, die ich doch schon so oft erfahren und erleben durfte.

Doch dieses Jahr fühlte ich mich verlassen von Allem und Allen. Alleine – überfordert und völlig ausgeliefert an Umstände und Situationen die ich überhaupt nicht beeinflussen konnte. Ich wurde von einer dunklen Erfahrung in die nächste geschleudert und hatte kaum Zonen um wieder zu Atem zu kommen. Es war wie der unaufhaltsame Sturz in ein tiefes schwarzes Loch.

Und obwohl ich wirklich viele Methoden und Techniken kenne, die einem Aufbauen und unterstützen können, war es mir nicht möglich wirklich auf einen Level zu kommen, indem ich mich wirklich wohl und ausgeglichen fühlte. Denn das Schicksal war schneller als ich.

Und doch hat mich dieses Jahr, zwar auf eine sehr anstrengende und unangenehme Weise, vieles gelehrt.

 

Vertrauen

Vertrauen liegt in meinem Inneren. Ich kann kein Vertrauen in Äusseren Gegebenheiten finden. Es ist auch sinnlos an eine Gottheit im Aussen zu glauben. Denn erst dann wenn es mir gelingt dies in mir selber zu finden werde ich das Vertrauen finden. Es reicht nicht aus Vertrauen als ein gedankliches Konstrukt verstanden zu haben. Vertrauen hat genau wie Liebe eine viel tiefere Dimension.

Ich neige mittlerweile dazu Vertrauen und Liebe als Wesenheiten zu sehen die unabdingliche Bindeglieder sind zwischen uns und der spirituellen Dimension sind.

Diese Wesenheiten können nicht durch den Verstand erweckt werden, sie bedingen ein „sich ganz darauf einlassen“ mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Vertrauen ist wie die Liebe eine sehr fordernde Kraft es duldet keine halben Sachen. Vertrauen gibt es nur ganz oder gar nicht. Im vollen Vertrauen existiert kein „ABER“. Nur in der Ganzheit meiner Seele meines Geistes und meiner Gefühle kann es geschehen und wirken. Vertrauen ist genau wie Liebe radikal.

 

Macht

Schon seit vielen Jahren existiert in meinem Leben eine negative „Machtthematik“. Obwohl ich schon lange Zeit immer wieder an dieser Thematik arbeite konnte ich bis anhin nicht wirklich einen positiven Zugang dazu finden. Obwohl ich sehr  sehr selten mit den Thematiken vergangener Leben arbeite, war mir absolut klar, dass der Auslöser für diese massiven Widerstände gegen Macht nicht in diesem Leben liegen. Und obwohl ich die Auslöser gefunden hatte für meine negative Beziehung zur Macht, war es mir doch nicht möglich diese Thematik zu klären.

Dieses Jahr hat mir nun einen Einblick gewährt mit dem ich jetzt ohne Wenn und Aber die Lichte Seite der Macht erkennen und annehmen kann. Den zur lichten Seite der Macht gehört der Gegenpol der Demut und nur in diesem Verbund kann Macht sein helles Gesicht zeigen. So ermöglicht es mir und jedem in seine Macht zu kommen ohne in die dunkle Seite abzudriften.

 

Freiheit und Selbstbestimmung

Wohl zwei meiner ganz grossen Werte. Ganz im Gegensatz zur Macht konnte ich bei Freiheit nichts auch nur annähernd negatives wahrnehmen. Doch dieses Jahr haben sich meine Augen geöffnet.

In diesem Jahr sind fast alle meine Angebote zum erliegen gekommen. In den Einzelberatungen stimmte die Energie nicht mehr und ich fühlte mich immer öfter ausgelaugt und unzufrieden.

Meine Gruppenangebote stiessen auf wenig Resonanz und ich fühlte mich auch nicht in der Lage irgendetwas Essenzielles zu ändern.

 

Ich erkannte ,dass meine Angebote immer getragen werden von einem Grundwert „Freiheit“. Darum war ich auch immer sehr grosszügig mit Anmeldefristen, Zahlungskonditionen, Terminabsagen und dergleichen. Ich habe festgestellt, dass dies aber zu Unverbindlichkeiten führt und ich damit grosse Mühe hatte. Den ich hatte immer mehr Menschen, die sich eigentlich davor scheuen die zur Freiheit gehörende Selbstverantwortung zu übernehmen.

Irgendwie hatte ich mich in etwas hineinmanövriert dass mich nicht mehr erfüllte. Die Erwartungshaltung meiner Besucher wurde immer grösser und ich fühlte mich unter dem Druck liefern zu müssen. Meine Besucher entwickelten sich immer mehr zu reinen Konsumenten und dies war so gar nicht das, was ich wollte.

Indem ich meinen Besuchern ihre Freiheit liess  ihrem Weg folgen zu können, schränkte ich meine Freiheit immer mehr ein. Den diese Besucher wollten nicht frei und selbstverantwortlich begleitet werden. Diese Besucher verlangten nach Aufmerksamkeit und Lösungen von mir. Sie übertrugen mir die Verantwortung und ich habe es zu lange ignoriert.

Mir ist bewusst geworden, dass ich nicht, wie ich dachte, den Seelenweg dieser Menschen unterstütze, sondern mithelfe das Ego dieser Personen zu streicheln. Und dies war so gar nicht das was sich meine Seele wünschte, nur hatte ich dies bis anhin einfach nicht wahrnehmen können.

Und obwohl ich mich gegenwärtig in einer sehr prekären finanziellen Lage befinde, nahm ich all meinen Mut zusammen und  entschied mich alles zu ändern. Ich änderte also meine Arbeitsweise, ich kommunizierte anders und ich stellte gewisse Anforderungen an meine Besucher. Es geschah was geschehen musste, ich beendete alle diese Begleitungen innerhalb sehr kurzer Zeit.

 

Wahre Veränderung entsteht nur aus dem Chaos

Meine Welt ist also in diesem Jahr wirklich eingebrochen. Kein Stein ist unberührt geblieben. Krankheit, Verlust von Fixpunkten im Leben,  finanzielle Engpässe, unsichere Zukunftsaussichten, abschied von Projekten und Menschen, das erfahren von Machtlosigkeit und das annehmen von Demut in Schicksalsschlägen die sich unserer menschlichen Machteinwirkung entziehen.

Ja um mich herum herrscht immer noch das Chaos aber in meinem Inneren ist die Entwicklung schon so weit fortgeschritten, dass ich bereits wieder Formen erahnen kann. Ich nehme wieder eine Anbindung wahr, an das grosse Ganze. Und in guten Momenten erkenne ich, dass die Veränderung und das Chaos nicht nur unsere physische Welt beutelt, denn auch in der geistigen Welt ist sehr vieles in Aufruhr und in Bewegung. In der Akasha entdecke ich Räume/Dimensionen die ich bis anhin nicht wahrnehmen konnte und die sich auch erst jetzt neu Ausbilden, andere Türen verschliessen sich.

 

Es ist und bleibt spannend und ich öffne mich voll und ganz für das Was sich zeigen möchte.

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Dieses Angebot ist für ganz spezielle Menschen. Menschen die erkannt haben, dass es nicht mehr möglich ist sich auf den alten Schienen fortzubewegen. Diese Jahresbegleitung ist für ganz besondere Menschen.Für die Mutigen, die Pioniere, Abenteurer, Entdecker die bereit sind in die Tiefe zu gehen und die erkennen, dass im lockeren Verbund mit anderen viel bewegt werden kann. Menschen mit Selbstverantwortung.